BETRIEBSVEREINBARUNGEN - INITIATIVRECHTE AKTIV NUTZEN

Fit für den Vorsitz

Als Betriebsrat gilt es, nicht nur mit den Themen umzugehen, die von Arbeitgeberseite an das Gremium herangetragen werden, sondern die Mitbestimmungsrechte auch aktiv zu nutzen. Ein wesentlicher Teil der Mitbestimmungsrechte wird durch Betriebsvereinbarungen ausgeübt, so dass der Umgang und die Erstellung zu den Kernkompetenzen eines Betriebsrats zählen.
Auf dem Weg von der Idee bis zur gelebten vertraglichen Regelung sind allerdings etliche Schritte nötig. Im Seminar werden diese der Reihenfolge der Praxis entsprechend erarbeitet. Neben den methodischen und strategischen Themen stehen juristische Aspekte im Vordergrund. Dabei wird anhand von praktischen Beispielen "entlang der formellen, materiellen, organisatorischen und juristischen Themen die Erstellung von Betriebsvereinbarungen durch Betriebsräte besprochen.

Themen

  • Betriebsvereinbarung als Instrument der Mitbestimmung, Abgrenzung zur Regelungsabrede
  • Differenzierung: Freiwillige und erzwingbare BV
  • Formelles: Zuständigkeit auf der Mitbestimmungsseite, Beteiligung von Arbeitsgruppen
  • Meilensteine bei der Erstellung einer Betriebsvereinbarung: von der Idee zur unterschriftsreifen Regelung
  • Rechtliche Besonderheiten der Betriebsvereinbarung u.a.: Nachwirkung, Ersetzung der fehlenden Zustimmung und Kündigungsfristen
  • Die Betriebsvereinbarung in der Einigungsstelle
  • Durchsetzung der vereinbarten Betriebsvereinbarung
Seminarnummer
D9-195826-030
Termin
18.09.2019 bis 20.09.2019
Seminarort
Dortmund - Mercure Hotel Dortmund Centrum
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
Seminarkosten: 665,- Euro (USt frei) zzgl. ca. 420,- Euro für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt)
Referent*in
Daniel Welink
Zielgruppen
Vorsitzende/Stellv./Freigestellte
Freistellungen
§ 37 (6) BetrVG
Status
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Beate Wysocki
Teamassistentin
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