Widerspruchsverfahren nach dem SGB IX - Aufgaben und Möglichkeiten der SBV

In Ergänzung zum alten Schwerbehindertengesetz ist in § 95 Abs. 1 SGB IX festgelegt, dass die Schwerbehindertenvertretung Beschäftigte auch bei Anträgen an die zuständigen Behörden auf Feststellung einer Behinderung, ihres Grades sowie auf Gleichstellung zu unterstützen hat. Diese Formulierung hat den Aufgabenbereich und damit den allgemeinen Schulungsbedarf der Schwerbehindertenvertretung erheblich erweitert und umfasst ebenso das Widerspruchsverfahren. Dieses Seminar vermittelt erforderliche Kenntnisse, die schwerbehinderten Menschen im Rahmen eines Feststellungs- und/oder Widerspruchsverfahrens beim Versorgungsamt zu unterstützen. Es werden Möglichkeiten vorgestellt und erarbeitet, die Antragsteller bei der  Durchführung zu beraten. Ebenso wird vorgestellt, was zwingend bei Widersprüchen zu beachten ist.

Themen

  •   Einführung in die rechtliche Bedeutung des Widerspruchs
  •   Wesen des Widerspruchs
  •   Wirkung des begehrten Verwaltungsakts
  •   Eckpunkte für Formulierungsvorschläge für Widersprüche
  •   Widerspruchsausschuss beim Integrationsamt
  •   Widerspruchsausschuss bei der Bundesagentur für Arbeit
  •   Rechtsmittel im Falle der Nichtabhilfe eines Widerspruches
Seminarnummer
D3-175357-141
Termin
11.10.2017
Ort & Einrichtung
Düsseldorf - DGB-Haus Düsseldorf
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
225 ,- € Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 40 ,- € für Verpflegung (zzgl. USt.)
Ansprechpartner*in:
Passenheim, Christina
Teamassistentin
0211 17523-301
Zielgruppen
Betriebsräte
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Schwerbehindertenvertretungen
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 96 (4) SGB IX
Seminarstatus
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