Arbeitsvertrag-Thementag

Formulararbeitsverträge als Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)


Eher selten werden Arbeitsbedingungen bei Vertragsabschluss einzeln ausgehandelt, sondern vorformulierte Arbeitsverträge (Formulararbeitsverträge) benutzt. Die Modernisierung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) führte zu einer strengeren Kontrolle dieser Verträge. Das Bundesarbeitsgericht sowie die Instanzgerichte haben mittlerweile zahlreiche Klauseln als unwirksam verworfen. Auch in vielen Tarifverträgen werden Mindestnormen an Arbeitsverträgen festgeschrieben. In dem Seminar werden die Grundlagen sowie Folgen der Unwirksamkeit von Formularklauseln erläutert, die aktuelle Rechtsprechung dargestellt sowie die Beteiligungsrechte der Interessenvertretung aufgezeigt.


Themen

  • Die Vorgaben des Nachweisgesetzes
  • Überprüfung von Formulararbeitsverträgen: der Begriff der „Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)“
  • Transparenzgebot und Verstoß gegen gesetzliche Grundgedanken
  • Die Unwirksamkeit einzelner Vertragsklauseln und deren Rechtsfolgen
  • Bezugnahmeklauseln auf Tarifverträge
  • Änderung von Vertragsbedingungen, Versetzungen, Änderungskündigungen
  • Freiwilligkeitsklauseln, Widerrufsvorbehalt und Ausschlussfristen
  • Einsichts- und Überwachungsrechte der Interessenvertretung
Seminarnummer
D3-171913-742
Termin
17.10.2017
Seminar Ort
Dortmund - Hotel Esplanade
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
225 ,- € Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 60 ,- € für Verpflegung (zzgl. USt.)
Ansprechpartner*in:
Schlüß, Sabine
Teamassistentin
0211 17523-275
Zielgruppen
Betriebsräte
Gleichstellungsbeauftragte / Frauen / Männer
Jugend- und Auszubildendenvertretungen
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Schwerbehindertenvertretungen
Freistellungen
§ 10 (5) BGleiG
§ 16 (2) LGG NRW
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 96 (4) SGB IX
Seminarstatus
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