Seit über zehn Jahren bieten wir zusammen mit der TBS NRW ein Seminarprogramm für betriebliche Interessenvertretungen zur Gestaltung der Arbeitswelt an. Insbesondere die Auswirkungen und die betriebliche Umsetzung der Digitalisierung ist Schwerpunkt der Seminare in 2018.

Das DGB-Bildungswerk NRW e.V. präsentiert sich zukünftig im neuen Design. Nach intensiver Zusammenarbeit mit einer Agentur können wir das neue Design nun sukzessive in all unsere Kommunikationsmittel integrieren. So werden wir ein einheitliches, zeitgemäßes Erscheinungsbild schaffen, das die Zugehörigkeit des DGB-Bildungswerks NRW e.V. zur Gewerkschaftsfamilie des DGB dokumentiert.

Das neue Corporate Design verleiht unserem Bildungswerk zudem ein frischeres und moderneres Auftreten – unter Wahrung der Grundsätze und Werte, für die wir stehen.

Sucht, Schulden, Burnout, psychische Erkrankungen, Konflikt, Mobbing, Über- und Unterforderung: Dies sind nur einige Problemfelder, bei denen für Kollegen und Kolleginnen die Betriebsräte und Personalräte oft erste Ansprechpartner sind. Außerhalb des Betriebes werden für solche Aufgaben spezielle und umfangreiche Ausbildungen gefordert. Interessenvertreter*innen stehen häufig allein vor diesen Anforderungen.

Am 01.04.2017 ist die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in Kraft getreten. Trotz einiger Verbesserungen z.B. in Bezug auf die Bezahlung und die Begrenzung der Einsatzzeit von Leiharbeitnehmer/innen sowie durch das Verbot des Einsatzes von Leiharbeitnehmer/innen zum Streikbruch ist die Reform aus gewerkschaftlicher Sicht ein Minimalkompromiss.

Am 5. Juli 2017 haben wir in der Konferenz mit den betrieblichen Interessenvertreterinnen und -vertretern intensiv die Themen Arbeit, soziale Sicherheit, Gerechtigkeit und Mitbestimmung bewegt, Herausforderungen für die betrieblichen Interessenvertretungen skizziert und nicht zuletzt mit den SpitzenkandidatInnen zur Bundestagswahl 2017 die Programmatik der Parteien diskutiert, mit denen sie diesen begegnen wollen.
Immer mehr Beschäftige übernehmen neben ihrem Beruf familiäre Pflege- und Betreuungsaufgaben. Erfolgreich unterstützt das DGB-Bildungswerk NRW e.V. daher Betriebs- und Personalräte, Gleichstellungsbeauftragte und Mitarbeitervertretung in ihrem Engagement für Arbeitsbedingungen, die es Beschäftigten ermöglichen, diese Anforderungen miteinander zu vereinbaren.
Auch in diesem Jahr bieten wir allen, die ihr Recht auf Bildungsurlaub nutzen möchten, politisch bildende Studienseminare in Auschwitz und Krakau, in Danzig und in Ypern an. Auf unseren Seminaren in Polen werden wir uns auf jeweils unterschiedliche Weise mit den Verbrechen der Nazis beschäftigen. Im belgischen Ypern wird es um die Ursachen und Folgen des 1. Weltkrieges gehen.
Kontraktlogistik-Dienstleister machen längst viel mehr als nur Logistik. Sie übernehmen per Werkvertrag dauerhaft Aufträge von Industriebetrieben. Ihre Beschäftigten arbeiten oft Hand in Hand mit den Stammbeschäftigten. In Fragen der Mitbestimmung sehen sich die Betriebsräte der Kontraktlogistik-Dienstleister dagegen häufig noch nicht auf Augenhöhe mit den Betriebsratsgremien der Kunden. Auf der 2. Fachtagung der Kontraktlogistiker am 8. und 9.03. wollen wir genau hinsehen, was die Mitbestimmung der Dienstleister-Betriebsräte wirklich einschränkt.
Betriebliche Interessenvertretungen sind oft erste Ansprechpartner bei Suchtproblemen – zumeist aber ohne konkrete Erfahrungen für den Umgang mit Suchtkrankheiten. Im Durchschnitt der Betriebe gelten etwa 5 Prozent der Beschäftigten als alkoholabhängig; weitere 5 bis 10 Prozent als gefährdet. Dazu kommen neben Medikamenten- und Drogensucht auch sogenanntes „Leistungsdoping“ und „Verhaltenssüchte" wie Arbeitssucht.
Die dritte gemeinsame friedenspolitische Fachtagung am 16. - 17.02. 2017 des DGB NRW, der GEW und des DGB-Bildungswerk NRW e. V. findet statt unter dem Eindruck unnachgiebig ausgefochtener Kriege im Nahen und Mittleren Osten, des Kollapses ganzer Gesellschaften und grenzenlosen Leids der nicht kämpfenden Bevölkerungen. Der "eine große Krieg gegen den Terror" scheint die Aktivitäten des transnationalen Terrorismus nicht auszutrocknen, sondern verlässlich zu vervielfältigen und zu verstärken.