Krisen verhindern

FÜNFTE FACHTAGUNG FRIEDENSPOLITIK

Im Jahr der Europawahl ist eine Diskussion der Europäer*innen über diese Fragen notwendig. Mit unserer 5.  Friedenstagung vom vom 12. bis 13. Februar 2019 in Duisburg wollen wir Im Dialog mit Journalist*innen, Friedensforscher*innen, Gewerkschafter*innen und Pädagog*innen dazu anregen.

Die Berichterstattung der Medien spielt eine bedeutende Rolle bei der Konstitution der „herrschenden Meinung“ und der politischen Willensbildung. Die Frage stellt sich, was der friedenspolitische Auftrag des Journalismus ist und was er überhaupt für eine Rolle in der aktuellen Berichterstattung spielen kann.

Moderiert von Nana Brink (Deutschlandfunk Kultur) werden wir in einem Wechsel von Vorträgen, Diskussionen und Workshops folgenden Fragen nachgehen:

  • Europas Rolle und Verortung in weltweiten Krisen (Andreas Zumach, UNO- und Schweiz-Korrespondent der taz)
  • EU-Armee – Verteidigungs- oder Rüstungsunion? (Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung)
  • Die Rolle der EU und der UNO bei der Befriedung militärischer Konflikte sowie die Abrüstungskonzepte der UN – Welche Strategien/außenpolitische Konzepte müss(t)en entwickelt werden? (Andreas Zumach, UNO- und Schweiz-Korrespondent der taz) 
  • EU-Geostrategie und die Eskalation in der Ukraine (Jürgen Wagner, Informationsstelle Militarisierung)
  • 40 Jahre Islamische Republik Iran und Revolutionsexport – Auswirkungen auf Konfliktkonstellationen und Regionalmachtstreben – Herausforderungen für die EU (Prof. Dr. Janet Kursawe, Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum)
  • Parteilichkeit und Doppelmoral in den Medien: Strategien für die intellektuelle Selbstverteidigung (Dr. Uwe Krüger, Diplom-Journalist)
  • Konfliktsensitiver Journalismus: Erkenntnisse und Fragen aus der Journalist*innenausbildung (Sigrun Rottmann, Journalistin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik derTU Dortmund)

 

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