Alterssicherungskonferenz NRW 2014: Frauen im Fokus

Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer І Arbeitskreis Sozialversicherung Sozialverband Deutschland
 

Im Schatten der fortwährend erwerbstätigen ArbeitnehmerInnen stehen diejenigen
Frauen, welche die erforderliche Mindestversicherungszeit von 45 Jahren nicht erfüllen können. Frauen arbeiten darüber hinaus unter schwierigen Rahmenbedingungen – zeitlich wie finanziell.

Welche Chancen bieten sich daher für Frauen auf eine ausreichende Rente im Spannungsfeld von Kindererziehung, (Mini)Job, Pflegeanforderungen, möglichem Scheidungsfall und einer eigenständigen
Alterssicherung? Welche Bedeutung hat dabei das neue Rentenpaket 2014? Welche Weichen müssen Arbeitgeber, Gewerkschaften und Politik jetzt stellen, um Altersarmut und gesundheitliche Risiken von Frauen am Arbeitsplatz zu verhindern?

Die Alterssicherungskonferenz des DGB NRW und des DGB-Bildungswerk NRW gab Antworten auf diese Fragen und sensibilisierte für Auswirkungen auf Handlungsfelder sowie Gestaltungsoptionen der betrieblichen Interessenvertretungen.

Die Beiträge der Konferenz finden Sie hier jeweils als Download:
 

Dr. Judith Kerschbaumer І ver.di-Bundesverwaltung:
Soziale Absicherung von Beschäftigungsverhältnissen als Aufgabe der betrieblichen Interessenvertretungen

Prof. Dr. Ursula Engelen-Kefer І Arbeitskreis Sozialversicherung Sozialverband Deutschland:
Auswirkungen des Rentenpakets 2014 aus Sicht weiblicher Beschäftigter: Chancen und Risiken

Dr. Sabine Graf І Vorstandsvorsitzende Deutsche Rentenversicherung Rheinland, stellv. Vorsitzende DGB NRW:
DGB-Rentenreport 2014: Altersarmut ist weiblich – Ansätze der Beschäftigungssicherung von Frauen

Dr. Dorothea Voss І Hans-Böckler-Stiftung:
Prekäre soziale Sicherung für Frauen: Klebefalle Minijob

Dr. Theresa Unger | Bundespsychotherapeutenkammer, Berlin:
Psychische Erkrankungen – Frühverrentung: Zusammenhänge und Prävention

Irma Lababidi І Institut für Modelle beruflicher und sozialer Entwicklung (IMBSE)
Gelingender Wiedereinstieg in den Beruf: Voraussetzungen, Stolpersteine, Best Practice

Gabriele Lemke І Stabsstelle Gleichstellung Straßenbau NRW:
Frauenförderung als Aufgabe der Personalentwicklung