Veranstaltung „Menschenrechts- und Demokratieerziehung an den Schulen stärken“ vom 12.11.2012

   

Veranstaltung „Menschenrechts- und Demokratieerziehung an den Schulen stärken“ vom 12.11.2012

„Menschenrechts- und Demokratieerziehung an den Schulen stärken!“ war das Motto des Festaktes am 12.11.2012 in Wuppertal.

Anlass dieses Festaktes ist die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung von Frau Ministerin Sylvia Löhrmann (Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW), Frau Christiane Bainski (Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien [RAA]) und Herrn Andreas Meyer-Lauber in seiner Funktion als Vorsitzender des DGB-Bildungswerks NRW e.V. Hauptberuflich unterstützen die LehrerInnen Renate Bonow, Julia Kilian und Manfred Diekenbrock die antirassistische Arbeit an den Schulen für die Kooperationspartner.
   


nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung, v.l. Andreas Meyer-Lauber, Sylvia Löhrmann, Christiane Bainski


v.l. Renate Bonow, Julia Kilian, Manfred Diekenbrock

Antirassistische Arbeit an Schulen in NRW und die Rolle des Netzwerks „Schule ohne Rassismus − Schule mit Courage“ sind das Thema. Bereits knapp 300 Schulen in NRW haben sich als „Schulen ohne Rassismus“ zertifizieren lassen. Das Netzwerk bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, das Klima an der Schule aktiv mitzugestalten, indem sie bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt angehen.
   


Totale der Gesprächsrunde


Moderatorin der Gesprächsrunde


Ministerin Sylvia Löhrmann

Frau Ministerin Sylvia Löhrmann wies auf die Chancen dieser Kooperation hin, Lernanstöße und Hilfestellung zur antirassistischen Arbeit zu geben und so das Netzwerk auszuweiten. Deshalb stellt das Ministerium drei halbe Lehrerstellen zu Verfügung.

Vielfalt als Herausforderung und Perspektive unserer Gesellschaft betonte Frau Bainski. Sie mahnte die Solidarität im Zusammenleben von 140 Nationalitäten in NRW an.


Christiane Bainski

Der Vorsitzende des DGB-Bildungswerks NRW, Andreas Meyer-Lauber, forderte auf, ein Klima von Respekt und Toleranz in NRW zu stärken. Für alle 7.000 Schulen in NRW gelte der Verfassungsauftrag des Landes NRW. Hierzu kann Schule ohne Rassismus mit seinen Aktivitäten und das DGB-Bildungswerk NRW mit seinen Bildungsangeboten Impulse geben.


Andreas Meyer-Lauber

 

 

Mit Chorgesang, Kabarett und Film präsentierten Schülerinnen und Schüler von Wuppertaler Netzwerkschulen die Ergebnisse von Projekttagen gegen Rassismus und Demokratie.


v.L.
Frau Ministerin Sylvia Löhrmann (Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW),
Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender des DGB-Bildungswerks NRW e.V),
Dorothea Schäfer (Vorsitzende der GEW NRW),
Dr. Klaus Brülls (Geschäftsführer DGB-Bildungswerk NRW),
Christane Bainski (Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien [RAA])