DIGITALISIERUNG DER KOMMUNEN IN NRW: GESTALTEN STATT VERWALTEN

Mit der Verabschiedung des E-Government-Gesetzes hat die Landesregierung den Weg zur Digitalisierung der behördlichen Arbeit auch in den Kommunen in NRW geebnet. Grundlegende Strukturen der Arbeitsorganisation und der Arbeitsumwelt werden sich verändern und damit wesentliche Beteiligungsrechte der Personalräte berührt.
So muss bereits ab 2018 auch der elektronische Zugang zur Verwaltung für die Bürger*innen möglich sein. Modellhaft werden in einzelnen Kommunen elektronische Verfahren entwickelt, welche schrittweise in allen Kommunen in NRW eingeführt werden sollen („best practice“).
Für eine kompetente prozessbegleitende Mitbestimmung in der Dienststelle informieren wir in diesem Seminar über mögliche Strategien im Umgang mit den Herausforderungen der Digitalisierung – damit Sie als Personalrätin bzw. Personalrat die Digitalisierung Ihrer Kommune von Anfang an im Sinne der Beschäftigten mitgestalten können.

Themen

  • Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung des öffentlichen Dienstes/E-Government
  • Überblick E-Government-Gesetz NRW (E-GovG NRW) – Herausforderungen für die Kommunen
  • Auswirkungen ausgewählter gesetzlicher Entwicklungen auf das E-Government in NRW (EGovG, OZG, EU-DSGVO)
  • Beteiligungsrechte des Personalrates bei Einführung von IT-Verfahren
  • Mögliche Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten (RatioSchutzTV)
Seminarnummer
D3-196156-087
Termin
30.09.2019 bis 01.10.2019
Seminarort
Goch - Sport- und Tagungshotel De Poort
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
480 ,- € Seminarkostenpauschale (USt-frei) zzgl. ca. 194 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt)
Zielgruppen
Personalräte (LPVG)
Schwerbehindertenvertretungen
Freistellungen
§ 42 (5) LPVG
§ 179 (4) SGB IX
Fachbereich
FB 07 Gemeinden
Status
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Ulrike Witzke
Teamassistentin
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