Tendenzbetriebe - Auswirkungen auf die Beteiligungsrechte

Jede unternehmerische Entscheidung ist eine wirtschaftliche Entscheidung. Das umfasst Neueinstellungen, Arbeitszeiten etc. Dies gilt auch in sogenannten Non-Profit-Betrieben. Diese sind allerdings oft Tendenzbetriebe nach § 118 BetrVG, in denen die Beteiligungsrechte des Betriebsrates zum Teil eingeschränkt sind.
In diesem Seminar erklären wir, woran man erkennt, ob es sich tatsächlich um einen Tendenzbetrieb handelt, welche Beteiligungs- und Informationsrechte des Betriebsrates trotzdem gelten und welche wirtschaftlichen Informationen dem Betriebsrat auch ohne Wirtschaftsausschuss zustehen. 
Die aktuelle Rechtsprechung zur Beteiligung des BR in wirtschaftlichen Angelegenheiten und zur Gründung eines Wirtschaftausschusses wird dargestellt. 


Themen:

  • Begriff, Begründung und Zweck des Tendenzschutzes
  • Kollektivrechtliche Folgen des Tendenzschutzes
  • Beteiligungsrechte des Betriebsrats trotz Tendenzschutz
  • Möglichkeiten des Verzichts auf Tendenzschutz: Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung, Regelungsabrede
  • Gründung des Wirtschaftsausschusses / Aufgaben des Wirtschaftsauschusses
  • Aktuelle Rechtsprechung zur Beteiligung des Betriebsrates bei wirtschaftlichen Angelegenheiten und Wirtschaftsausschuss
Seminarnummer
D3-176858-085
Termin
04.10.2017 bis 06.10.2017
Seminar Ort
Wegberg-Kipshoven - Hotel-Restaurant Esser
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
539 ,- € Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 285 ,- € für Unterkunft/Verpflegung (zzgl. USt.)
Ansprechpartner*in:
Gröne, Romy
Teamassistentin
0211 17523-208
Zielgruppen
Betriebsräte
Schwerbehindertenvertretungen
Freistellungen
§ 37 (6) BetrVG
§ 96 (4) SGB IX
Fachbereich
FB 03 Gesundheit, Soziales, Kirchen
Seminarstatus
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