Haushalts- und Budgetplanung geschlechtergerecht gestalten

Haushalts- und Budgetplanungen im öffentlichen Dienst werden oft als Ergebnis unabänderlicher Sachzwänge dargestellt. Als wichtige Steuerungselemente drücken sie jedoch gesellschafts- und gleichstellungspolitische Machtverhältnisse aus: Budgetpolitik ist keinesfalls geschlechtsneutral. Um bei der Ressourcenverteilung mehr Geschlechtergerechtigkeit und Transparenz zu erlangen, wurde als wichtiges Instrument die geschlechtssensible Budget-Erstellung (Genderbudgeting) entwickelt.
Das Seminar vermittelt anhand praktischer Beispiele Einblicke in geschlechtersensible Haushalts- bzw. Budgetplanungen und zeigt Handlungsoptionen betrieblicher Interessenvertretungen auf, zu deren Kernpunktaufgaben die „Durchsetzung der Gleichberechtigung” bzw.‚ tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern gehört.


Themen

  • Rechtsgrundlagen: Grundrechte-Charta der EU, GG, BetrVG, LPVG, BPersVG, MVG, BGleiG und LGG
  • Einführung in die geschlechtergerechte Haushalts-/Budgetgestaltung um Benachteiligungen aufzudecken, zu vermeiden und Gestaltungschancen zu wahren
  • Beteiligungsrechte und Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung
  • Kooperation und Vernetzung: gemeinsame Ziele besser und schneller erreichen
  • Informationsmöglichkeiten durch den Wirtschaftsausschuss
Seminarnummer
D3-176756-091
Termin
28.11.2017
Seminar Ort
Düsseldorf - ver.di Landesbezirk
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
225 ,- € Seminarkostenpauschale (umsatzsteuerfrei) zzgl. ca. 35 ,- € für Verpflegung (zzgl. USt.)
Ansprechpartner*in:
Passenheim, Christina
Teamassistentin
0211 17523-301
Zielgruppen
Betriebsräte
Gleichstellungsbeauftragte / Frauen / Männer
Mitarbeitervertretungen
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Schwerbehindertenvertretungen
Freistellungen
§ 10 (5) BGleiG
§ 16 (2) LGG NRW
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 96 (4) SGB IX
Seminarstatus
Noch genügend Plätze vorhanden!

Diese Seite empfehlen: