ARBEITSZEITEN, DIE ZUM LEBEN PASSEN

Zeitwertkonten in der Facility- und Industrieservice Branche

Zeitsouveränität und individuelle Lebensgestaltung spielt bei immer mehr Beschäftigten eine wichtige Rolle. Zeit für die Erziehung von Kindern, für die Pflege von Angehörigen, für Sabbaticals, Zeit für einen früheren Ruhestand oder schlicht mehr Zeit zum Leben: Dies sind Wünsche, mit denen Betriebsräte immer häufiger von Kolleginnen und Kollegen konfrontiert werden. Neben den bekannten Arbeitszeitmodellen bieten Zeitwertkonten zusätzliche Möglichkeiten die Themen Zeitsouveränität und individuelle Lebensgestaltung im Betrieb anzugehen.
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit der Ausgestaltung von Zeitwertkonten. Ausgehend von deiner betrieblichen Situation betrachten wir dabei die tariflichen und gesetzlichen Handlungsmöglichkeiten der Mitbestimmung sowie gesundheitliche und soziale Aspekte. Die betriebliche Umsetzung wird beispielhaft anhand von konkreten Betriebsvereinbarungen verdeutlicht und vertieft. Der Austausch von gelungenen Lösungsansätzen erleichtert eine erfolgreiche Umsetzung in deinem Betrieb.

Themen

  • Überblick über traditionelle Arbeitszeitmodelle und die Kombination mit Zeitwertkonten
  • Gesetzliche Grundlagen von Zeitwertkonten
    • Flexi II Gesetz
    • Wertguthabenbegriff
    • Wertguthaben und Kapitalanlage
    • Insolvenzschutz
  • Mitbestimmung des Betriebsrats bei Zeitwertkonten
    • Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats
    • Initiativrechte des Betriebsrats
    • Betriebsvereinbarung als Beispiel für die betriebliche Umsetzung
  • Anforderungen an die Gestaltung von Zeitwertkonten aus Sicht des Arbeits- und Gesundheitsschutz
Seminarnummer
D9-195850-030
Termin
25.02.2019 bis 27.02.2019
Seminarort
Fulda - Hotel Esperanto Kongress- und Kulturzentrum Fulda
Übernachtung
Ja
Teilnahmegebühr
Seminarkostenpauschale: 610,- Euro (USt-frei) zzgl. Unterkunft/Verpflegung: ca. 510,- (zzgl. USt) zzgl. Voranreise (optional - bitte im Kommetarfeld "inkl. Voranreise" notieren): ca. 105,- Euro (zzgl. USt)
Referent*in
Jörg Faust - Markus Theisen
Zielgruppen
Betriebsräte
Freistellungen
§ 37 (6) BetrVG
Status
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Beate Wysocki
Teamassistentin
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