DIE DIGITALE PERSONALAKTE

Datenschutz vor Prozessoptimierung und Aufwand!

Die Einführung einer digitalen Personalakte wirft aus Sicht des Datenschutzes zahlreiche Fragen auf: Wie kann ein zweckgebundener, differenzierter und zeitlich begrenzter Zugriff auf Inhalte der Akte gewährleistet werden? Wie ist sicherzustellen und zu kontrollieren, dass nur berechtigte Personen auf die Personalakte zugreifen, welche Schwierigkeiten ergeben sich bei mobilen Zugriffsmöglichkeiten? Wer digitalisiert die analogen Papierakten? Wie lassen sich Fehler im Scanvorgang vermeiden und im System beheben? Von Beginn an kann die Interessenvertretung die technischen und organisatorischen Regelungen beeinflussen, damit die Beschäftigten nicht zu gläsernen Mitarbeitern werden.

Ziel

Die Interessenvertretungen sollen Vorteile und Risiken der elektronischen Verwaltung von Beschäftigtendaten kennen, insbesondere aus Sicht des Datenschutzes. In der Praxis sollen sie durchsetzen, dass Kostenersparnisse und Prozessoptimierungen nicht zu Möglichkeiten des Missbrauchs von Beschäftigtendaten führen.

Themen

  • Funktionsweisen einer digitalen Personalakte
  • Regelungsbedarfe einer digitalen Personalakte
  • Vorteile und Risiken für die Beschäftigten
  • Möglichkeiten der Mitbestimmung von der Anbieterwahl bis zur Einführung
  • Mitbestimmungsrechte nach BetrVG und LPVG NRW
  • Instrumente zur Durchsetzung und Kontrolle des Datenschutzes
  • Eckpunkte für Betriebs- und Dienstvereinbarungen
Seminarnummer
D11-199512-133
Termin
19.09.2019
Seminarort
Düsseldorf - DGB-Haus Düsseldorf
Übernachtung
Nein
Teilnahmegebühr
245 ,- € Seminarkostenpauschale (USt-frei) zzgl. ca. 45 ,- € für Verpflegung (zzgl. USt)
Referent*in
Max Thomsen
Zielgruppen
Betriebsräte
Datenschutzbeauftragte
Personalräte (BPersVG)
Personalräte (LPVG)
Freistellungen
§ 16 MAVO
§ 19 (3) MVG
§ 37 (6) BetrVG
§ 42 (5) LPVG
§ 46 (6) BPersVG
§ 179 (4) SGB IX
Status
Plätze vorhanden
ANSPRECHPARTNER*IN
Michael Czogalla
Teamassistent
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